Die Veranstaltung Lange Nacht der Museen im Erinnerungsort Topf & Söhne stand 2024 unter dem Motto „Gesicht zeigen für ein weltoffenes Thüringen“ und fand am 24. Mai 2024 von 18:00 bis 22:00 Uhr im Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7, 99099 Erfurt statt. Besucherinnen und Besucher erwarteten Führungen, Filmvorführungen, ein Gespräch über „Remigration“, ein Fotostatement für ein weltoffenes Thüringen sowie eine Virtual-Reality-Station zur 1938 zerstörten Großen Synagoge.
Der Erinnerungsort war tagsüber geschlossen und öffnete eigens zur Langen Nacht ab 18 Uhr. Für den Besuch galt das reguläre Lange-Nacht-Ticket der Erfurter Museumsnacht.
Dieser Beitrag ordnet die Veranstaltung als bereits durchgeführten Termin redaktionell ein und fasst die wichtigsten öffentlich nachvollziehbaren Informationen kompakt zusammen.
- Wichtige Eckdaten und Ticketinfos
- Programm, Gesprächsrunden und Mitmachangebote
- Ort, Ablauf und inhaltlicher Fokus
- Zielgruppen und praktische Hinweise
- FAQ zur Veranstaltung
Die wichtigsten Veranstaltungsdaten im Überblick
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Titel | Lange Nacht der Museen im Erinnerungsort Topf & Söhne: Gesicht zeigen für ein weltoffenes Thüringen |
| Untertitel / Leitmotiv | Aus der Geschichte lernen heißt: jetzt die Demokratie verteidigen |
| Datum | 24. Mai 2024 |
| Uhrzeit | 18:00 bis 22:00 Uhr |
| Ort | Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7, 99099 Erfurt |
| Veranstalter | Stadtverwaltung Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne |
| Format | Programmpunkt der Erfurter Langen Nacht der Museen 2024 |
| Inhaltlicher Schwerpunkt | Erinnerungskultur, Demokratieverteidigung, Haltung gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus |
| Programm-Highlights | Führungen, Videointerviews, Dokumentarfilm, Gespräch zu „Remigration“, Infopoint, Fotostatement, VR-Erlebnis |
| Musik | Musikalische Eröffnung und Begleitung mit Lev Guszman an der Bratsche |
| Ticketstatus | Reguläres Ticket der Erfurter Langen Nacht der Museen |
| Ticketpreise 2024 | Normal VVK 7 Euro / AK 10 Euro, ermäßigt VVK 5 Euro / AK 8 Euro, Familienkarte VVK 17 Euro / AK 21 Euro |
| Status | Bereits durchgeführt |
Was den Abend inhaltlich besonders machte
Der Erinnerungsort Topf & Söhne nutzte die Lange Nacht der Museen 2024 nicht nur als klassisches Kulturformat, sondern als bewusst politisch gerahmten Abend. Das Programm verknüpfte historische Aufklärung über die Mittäterschaft von J. A. Topf & Söhne im Holocaust mit aktuellen Debatten über Demokratie, Menschenwürde und gesellschaftliche Verantwortung. Genau diese Verbindung aus Geschichte, Gegenwart und Haltung machte die Veranstaltung für Erfurt und Thüringen besonders relevant.

Foto: © Stadtverwaltung Erfurt
Welche Programmpunkte wurden offiziell angekündigt?
Das veröffentlichte Programm begann um 18:00 Uhr mit einer Führung durch die Sonderausstellung „Miriams Tagebuch. Die Geschichte der Erfurter Familie Feiner“. Parallel waren Videointerviews mit Überlebenden der nationalsozialistischen Vernichtung in der Éva Fahidi-Pusztai-Bibliothek zugänglich. Außerdem lief im halbstündigen Rhythmus der Dokumentarfilm „Stets gern für Sie beschäftigt, …“ über J. A. Topf & Söhne. Ab 19:00 Uhr folgte der Infopoint mit Initiativen für ein weltoffenes Thüringen, dazu das Gespräch „Was bedeutet Remigration?“. Später standen eine Führung durch die Dauerausstellung, ein Fotostatement sowie die VR-Station zur zerstörten Großen Synagoge auf dem Plan.
Welche Rolle spielten Musik und Atmosphäre?
Die musikalische Eröffnung und Begleitung übernahm Lev Guszman an der Bratsche. Dadurch bekam der Abend bereits zu Beginn eine eigene Atmosphäre, die nicht auf reine Vortragsformate beschränkt war. Musik, Ausstellung, Film, Gespräch und Mitmachangebote griffen ineinander und machten aus dem Termin mehr als eine gewöhnliche Museumsöffnung.
Worum ging es im Gespräch zu „Remigration“?
Der Programmpunkt „Was bedeutet Remigration?“ war einer der politisch markantesten Teile des Abends. Laut Ankündigung diskutierten PD Dr. Annegret Schüle, Dr. Florian Wagner und Natalia Beck über die historischen und aktuellen Dimensionen dieses Begriffs sowie über die Perspektiven von Betroffenen. Rückblickend wurde dieser Gesprächsteil als stark nachgefragt beschrieben und von vielen Interessierten verfolgt.
Gab es klassische Aussteller oder Stände?
Eine klassische Ausstellerliste wurde für diese Veranstaltung nicht veröffentlicht. Öffentlich angekündigt war jedoch ein Infopoint mit Weltoffenes Thüringen, Omas gegen Rechts Erfurt e.V. und dem Förderkreis Erinnerungsort Topf & Söhne e.V.. Damit lag der Fokus nicht auf einem Markt- oder Messecharakter, sondern auf Information, Austausch und gesellschaftlichem Engagement.
Welche Highlights stachen besonders hervor?
Besonders auffällig war die Mischung aus historischer Tiefe und direkter Beteiligung. Dazu zählten die Führung zu Miriams Tagebuch, der Blick in lebensgeschichtliche Interviews mit Überlebenden, die Auseinandersetzung mit der Unternehmensgeschichte von Topf & Söhne, das politische Gespräch zu „Remigration“, das persönliche Fotostatement für ein weltoffenes Thüringen und das VR-Erlebnis der 1938 zerstörten Großen Synagoge Erfurt.
Wie sahen Eintritt und Öffnungszeiten aus?
Der Erinnerungsort war laut offizieller Ankündigung tagsüber geschlossen und öffnete erst zum Start der Langen Nacht um 18:00 Uhr. Das Programm lief vor Ort bis 22:00 Uhr. Für die Erfurter Lange Nacht der Museen galten 2024 reguläre Eintrittspreise mit Vorverkaufs- und Abendkassen-Tarifen. Wer den Erinnerungsort im Rahmen der Museumsnacht besuchen wollte, nutzte also das allgemeine Lange-Nacht-Ticket und nicht ein separates Spezialticket nur für diesen Ort.
Wo fand die Veranstaltung statt und wie war die Anbindung?
Veranstaltungsort war der Erinnerungsort Topf & Söhne am Sorbenweg 7 in 99099 Erfurt. Der Erinnerungsort war offiziell in die Erfurter Museumsnacht eingebunden. Für die Lange Nacht wurden zudem Shuttle-Busse eingesetzt, die laut städtischer Information auch den Erinnerungsort Topf & Söhne kostenfrei anfuhren. Das war für Besucherinnen und Besucher praktisch, die mehrere Stationen der Museumsnacht verbinden wollten.
Für wen war die Veranstaltung besonders interessant?
Die Veranstaltung richtete sich an Menschen, die sich für Zeitgeschichte, Erinnerungskultur, Demokratiefragen, Antidiskriminierungsarbeit und die regionale Geschichte Erfurts interessieren. Durch das offene Format mit Gesprächen, Film, Führung und Mitmachstationen war der Abend nicht nur für ein Fachpublikum relevant, sondern auch für kulturinteressierte Besucherinnen und Besucher, Schul- und Hochschulumfelder sowie zivilgesellschaftlich Engagierte.
Welche Branchen und Akteure profitieren direkt oder indirekt?
Direkt profitieren von solchen Formaten vor allem Museen, Gedenkorte, politische Bildung, Kulturvermittlung, Veranstaltungsorganisation, Moderation, digitale Vermittlung und kulturelle Netzwerke. Indirekt profitieren Tourismus, Stadtmarketing, Bildungseinrichtungen, Medien und zivilgesellschaftliche Initiativen. Weniger im Vordergrund stehen bei einem solchen Format klassische Unterhaltungs- oder Konsumevents, weil hier die inhaltliche Auseinandersetzung und nicht der Eventcharakter allein den Schwerpunkt bildet. Beratend relevant sind in diesem Umfeld insbesondere Akteure aus Erinnerungskultur, Demokratiebildung, Antidiskriminierungsarbeit, Kulturkommunikation und Veranstaltungsdramaturgie.
Welche praktischen Hinweise sind für eine archivierende Veranstaltungsseite wichtig?
Da der Termin bereits stattgefunden hat, steht heute die dokumentierende Einordnung im Vordergrund. Wichtig ist deshalb vor allem die saubere Trennung zwischen gesicherten Angaben und nicht veröffentlichten Details. Eine vollständige Ausstellerliste, ein gesondertes gastronomisches Detailprogramm oder separate Besucherzahlen nur für den Erinnerungsort wurden in den zugänglichen Veranstaltungsinformationen nicht veröffentlicht. Für eine redaktionell saubere Eventseite sollte das nicht ergänzt oder erfunden werden.
Was war die „Lange Nacht der Museen im Erinnerungsort Topf & Söhne: Gesicht zeigen für ein weltoffenes Thüringen“?
Es handelte sich um einen Programmpunkt der Erfurter Langen Nacht der Museen 2024 im Erinnerungsort Topf & Söhne. Inhaltlich verband der Abend historische Aufklärung über den Ort mit aktuellen Diskussionen zu Demokratie, Rassismus, Antisemitismus und gesellschaftlicher Haltung.
Wann fand die Veranstaltung statt?
Die Veranstaltung fand am 24. Mai 2024 statt. Das offizielle Programm im Erinnerungsort lief von 18:00 bis 22:00 Uhr.
Wo war der Veranstaltungsort?
Austragungsort war der Erinnerungsort Topf & Söhne am Sorbenweg 7 in 99099 Erfurt.
Wer war Veranstalter?
Als Veranstalter wurden die Stadtverwaltung Erfurt und der Erinnerungsort Topf & Söhne genannt.
Welche Inhalte standen auf dem Programm?
Zum offiziellen Programm gehörten Führungen, Videointerviews mit Überlebenden, ein Dokumentarfilm über J. A. Topf & Söhne, ein Gespräch zu „Remigration“, ein Infopoint zivilgesellschaftlicher Initiativen, ein Fotostatement für ein weltoffenes Thüringen und eine Virtual-Reality-Station zur 1938 zerstörten Großen Synagoge Erfurt.
Gab es Musik bei der Veranstaltung?
Ja. Die musikalische Eröffnung und Begleitung übernahm Lev Guszman an der Bratsche.
War ein Ticket nötig?
Ja. Der Erinnerungsort war Teil der Erfurter Langen Nacht der Museen, daher galt das reguläre Lange-Nacht-Ticket. Für 2024 wurden allgemeine Vorverkaufs- und Abendkassenpreise veröffentlicht.
Was machte den Abend besonders?
Besonders war die Verbindung aus historischer Erinnerung, politischer Gegenwartsdebatte und aktiver Beteiligung. Die Veranstaltung wollte nicht nur informieren, sondern ausdrücklich Haltung für ein weltoffenes Thüringen sichtbar machen.
Gibt es einen Rückblick auf die Veranstaltung?
Ja. Der Erinnerungsort veröffentlichte im Nachgang einen Rückblick, in dem unter anderem die gut besuchte Diskussion zu „Remigration“, die Fotostatements und die weiteren Programmpunkte des Abends zusammengefasst wurden.
Quellen
- Erfurt.de – Veranstaltungsseite: Die offizielle Terminseite nennt Titel, Datum, Uhrzeit, Ort, Veranstalter und das vollständige Programm des Abends. Zur Quelle
- Topf & Söhne – Veranstaltungsankündigung: Die Seite des Erinnerungsorts bestätigt das Leitmotiv des Abends und ordnet die Veranstaltung inhaltlich als Programm für Demokratie, Erinnerung und Weltoffenheit ein. Zur Quelle
- Erfurt.de – Pressemitteilung zur Langen Nacht der Museen 2024: Diese Quelle liefert die allgemeinen Ticket- und Shuttle-Informationen zur Museumsnacht, die auch für den Erinnerungsort relevant waren. Zur Quelle
- Programmflyer der Erfurter Langen Nacht der Museen 2024: Der offizielle Flyer dokumentiert die Ticketpreise der Museumsnacht 2024 im Überblick. Zur Quelle
- Topf & Söhne – Rückblick zur Langen Nacht der Museen 2024: Der Rückblick bestätigt, welche Programmpunkte tatsächlich stattgefunden haben und wie der Abend im Erinnerungsort aufgenommen wurde. Zur Quelle
Hinweis: Dieser Beitrag dient der redaktionellen Dokumentation einer bereits durchgeführten Veranstaltung. Alle Angaben wurden sorgfältig anhand offizieller Quellen geprüft. Einzelne Detailinformationen, die öffentlich nicht veröffentlicht wurden, wurden bewusst nicht ergänzt oder spekulativ ausgefüllt.
